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© Gregor Pittke 2006-2008
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kreisklasse, 1. spieltag26.09.08-15:03 


WILDAU// Noch nicht ganz so gut!

 Nach fast zweijähriger Abstinenz waren die Volleyballer der SG Schulzendorf in der glücklichen Lage für die neue Spielzeit wieder eine 2. Mannschaft in der Kreisklasse Dahmeland, die vom VC Wildau organisiert wird, zu melden. Erfreulich, belegt diese Tatsache, dass die SGS über mehr als 7-8 gute Spieler für die erste Mannschaft verfügt und vor allem, dass wir mit Spielern wie Hendrik Elsner, Pascal Gourdet, sowie Florian Pietsch ambitionierte Nachwuchskräfte in der Hinterhand haben. Schon vor dem Spieltag war klar, dass in der neu zusammengesetzten Mannschaft, die durch unsere alten Haudegen Detlef Pietsch und Frank Pultke ergänzt wurde, der Ball noch nicht rund laufen würde. Mit diesem Wissen im Hinterkopf sollte man die beiden Spiele gegen Bestensee und Wildau V. betrachten:

Schmetterlinge II. - VSGL Bestensee:
Der Auftakt in die Partie begann für beide Seiten sehr holprig und verhalten. Die Schulzendorfer, brauchten ein paar Spielzüge eh Ordnung und Stellungsspiel einigermaßen stimmten. Gute Ansätze waren bei der Arbeit am Netz und dem Blockspiel erkennbar. Auch weil Bestensee im Angriff zunächst zu harmlos agierte, kam die SGS in einem sonst ausgeglichenen ersten Satz zu 4 Satzbällen. Doch in dieser Situation machte sich einmal mehr die Erfahrung des Favoriten bemerkbar, der den Spielstand zum 24:26 drehen konnte.
In der Folge zeigten die Bestenseer gute Ballsicherheit, sowie ein geordnetes Angriffspiel und kamen denkbar einfach zu Punkten. Dass die Schulzendorfer nicht mehr mithalten konnten lag an einer ganzen Reihe von Fehlern, die oftmals mit einer unsauberen Annahme begannen, sich mit einem schlechten Zuspiel fortsetzten und in einem wirkungslosen Angriffsschlag endeten. Ebenfalls schade, dass die Blockarbeit nun weit weniger effektiv als noch zu Beginn des Matches war. Die Konsequenz draus spiegelte sich im klaren 0:3 Endergebnis zu Gunsten der Gäste vom Sutschke-Tal, wieder (11:25, 14:25).

Schmetterlinge II. - VC Wildau Jugend:
Im zweiten Spiel des Tages stand ein sehr, sehr junges Team, hauptsächlich aus C-und D-Junioren bestehend, den Schulzendorfern gegenüber. Richtige Spielfreude wollte nicht aufkommen, dazu waren die "kleinen Wildauer" einfach noch zu unerfahren und in ihren Fähigkeiten noch nicht weit genug entwickelt. Insofern wurde die Partie letztendlich mehr durch Fehler, als durch direkte Angriffe zu Gunsten unserer 2. Mannschaft mit 3:0 entschieden.
Immerhin, ein Anfang, auf dem im Training aufzubauen sein wird, ist gemacht. Warten wir 3-4 Spieltage ab, wenn sich die Mannschaft ersteinmal gefunden hat, Eingespieltheit, Technik und Timing stimmen, wer weiß, wozu sie dann im Stande sein wird. Niemals vergessen sollte man die Grundsätze des Volleyball Spielens, nämlich mit Spaß, Freude, mannschaftliche Geschlossenheit, sowie einer guten Portion Ergeiz in jedes Spiel neu zu gehen ;-) Aufstellung Schmetterlinge:
Andy Priepke – Pascal Gourdet – Detlef Pietsch – Hendrik Elsner – Frank Pultke – Florian Pietsch  

landesklasse, 1. spieltag16.09.08-17:31 


SCHULZENDORF//
Gelungene Auftaktveranstaltung, zweimal 3:0 und vier Punkte!

Graphic: Volleyball, Brdbg. Landesklasse Ost, 1. Spieltag gegen Netzhoppers und Schöneiche  Einen äußerst gelungenen Saisoneinstand konnten die Schmetterlinge Schulzendorf am Samstag (13.9.) in der heimischen Mehrzweckhalle verbuchen. Im Vergleich zur Vorsaison wurde der Kader um die zwei erfahrenen Spielern Andy Priepke und Robert Oelmann verstärkt. Die beiden noch jungen, gegnerischen Teams Netzhoppers KW IV. und TSGL Schöneiche III. stellten an diesem Tag keine größere Hürde da, beide Mannschaften waren sowohl im spielerischen Bereich, als auch in konditioneller und kämpferischer Weise den Hausherren unterlegen. So endeten beide Spiele mit einem klaren 3:0-Erfolg für die Schulzendorfer, die sich, vielleicht wenn auch nur vorrübergehend über den ersten Tabellenplatz in der Landesklasse Ost freuen dürfen. Im anderen Duell der beiden Jugendteams setzten sich die Schöneicher dann relativ ungefährdet mit 3:0 gegen die Königs Wusterhausener durch.

Schmetterlinge - Netzhoppers KW IV.:
Die Mannschaft der Netzhoppers, mit denen sich die Schmetterlinge noch in der Vorsaison drei hitzige Duelle geliefert hatten, war in dieser Form nicht mehr existent. Aufgrund von Umstrukturierungen wurden die damaligen Spieler geschlossen in die Landesliga hochgezogen und spielen dort als Netzhoppers KW, dritte Mannschaft. Anstelle dieses Teams trat eine neu formierte Auswahl bestehend aus B-und C-Junioren, unter der Leitung des engagierten Trainers Lotsch.
Folglich sollte der Gegner keine allzu große Hürde für die Schulzendorfer darstellen. Mit 25:14, 25:13 und 25:16 gelang nach 56 Spielminuten ein schneller, deutlicher, nie gefährdeter Sieg. Ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen, war es kein ansehnliches Spiel. Ein richtiger Spielrhythmus kam nicht auf, die Ballwechsel hielten sich kurz und wurden mehr durch Fehler als durch direkte Punkte jäh beendet. Für die Schmetterlinge war es schwierig Spielfluss und Konzentration aufrecht zu halten. Zudem wirkte Zuspieler Gratopp alles andere als ausgeschlafen. Der 3:0 Sieg gegen die über lange Zeit überforderte KW'er Jugendauswahl war die (einzig) logische Konsequenz. Punkt, Aus.

Schmetterlinge - TSGL Schöneiche:
Die zweite Partie des Tages gegen den Landesligaabsteiger Schöneiche sollte ein gänzlich andere werden. Von Beginn an war ein hohes Tempo im Spiel, was daran lag, dass das junge, neuformierte Team aus der nordöstlichen Berliner Randgemeinde bei seinen Angriffsbemühungen sehr energisch und dynamisch zu Werke ging. Folglich gehörte die Anfangsviertelstunde den Gästen. Dem Spielverlauf nach lagen sie meist ein bis zwei Punkte vorn; z. B. beim 9:11, 14:16, 18:20. Bei den Hausherren offenbarten sich in der Anfangsphase einige Probleme bei der Blockarbeit und den Anspielen hin zum Zuspieler. Der Satzentscheidung näher kommend, wurden die Angriffe der SGS aber wütender und, wichtig, durchsetzungskräftiger, auf dem Spielfeld wurde es damit hektischer. TSGL-Trainerin Müller versuchte durch zwei späte Auszeiten (20:20, 24:23) ihr Team aus der Abwehrhaltung zu befreien, doch vergebens. Ein guter Angriff der Schulzendorfer durch die Mitte (über die sehr viele Angriffe liefen), sowie eine unsaubere Annahme des Gegners sorgten für die Entscheidung zugunsten der SG (25:23).
Der gerade erkämpfte knappe Satzgewinn sollte dann zum Knackpunkt des Matches avancieren, ließen die Schöneicher nun spürbar in Abwehr- und Angriffsverhalten, sowie der Blockarbeit nach. Eine 5-Punkteserie (5:0), sowie 8-Punkteserie ließ das Konto der Gastgeber schnell auf 15:2 anwachsen. Die Schöneicher spielten beileibe nicht schlecht, wie von der Spielanlage zu erkennen war. Aber es war wohl der Situation geschuldet, dass dam ganzen Team immer wieder viele leichte Fehler unterliefen und die Angriffsbemühungen mehr zufälliger Natur entsprangen. Angesichts des Spielstandes wäre man fast dabei zu vergessen, dass die (direkten) Punkte für die Schmetterlinge allesamt durch schönen, schnellen Angriffskombinationen, immer wieder durch die Mitte, zustande kamen. 25:10.
Normalerweise leisteten sich die Schmetterlinge im dritten Satz den obligatorischen Hänger (zumindest war dies so in der vergangenen Saison viel zu oft der Fall gewesen), diesmal glücklicherweise nicht. Die Hausherren hielten das Tempo hoch, die immer müder werdenden Schöneicher hatten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen, zudem Zerstörten die vielen Ein- und Auswechslungenden Spielfluss. Über 3:3, 15:7, 23:9 kamen die Schulzendorfer zum 25:10-Satzerfolg und 3:0 Spielgewinn (bei 58 Minuten Spielzeit). Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp [Z] - Friedemann König [AA] - Kai Anding [MB] – Detlef Pietsch (1.Spiel) / Gregor Pittke (2.Spiel) [AA] – Enndi Schletter [D] - Robert Oelmann [MB] - Libero: Sebastian König - eingewechselt: Andy Priepke [D] für E.Schletter und Gregor Pittke [D] für K.Pachur (1. Spiel)

landesklasse, vorschau11.09.08-17:33 


SCHULZENDORF//
Update: Die neue Saison hat begonnen, ein überarbeiteter Spielplan und doch kein Trainingslager.


Mit den Schulferien endete letzte Woche auch die Volleyballfreie Zeit und so wird seit Dienstag, dem 2. September bei der SG Schulzendorf wieder fleißig trainiert. Aufgrund verschiedener Umstände müssen diesmal zwei Wochen Vorbereitungszeit bis zum ersten Punktspiel ausreichen. Das geplante Trainingslager fiel ins Wasser, erst waren es Fehler bei der Reservierung (Leistungszentrum Kienbaum), dann scheiterte ein Ausweichtermin und -Ort (Ukley) aufgrund des Einschulungswochenendes (ja, bei uns spielen einige Familienväter mit und familiäre Angelegenheiten gehen natürlich vor).
Die Generalprobe fürs erste Punktspiel und Erkenntnisse daraus musste somit das Vorbereitungsturnier in Fürstenberg (06.09.) liefern. Die Schmetterlinge spielten in einem gleichwertig besetzten Turnier von Anfang gut mit und fuhren als dritter Sieger nach Hause.
Auch teamintern hat sich bei uns einiges getan. Mit Robert Oelmann, Andy Priepke, sowie unsere beiden Youngsters Pascal Gourdet und Henrik Elsner können wir vier neue Gesichter bei uns begrüßen. Da wir diesmal keine (nennenswerten) Abgänge zu verzeichnen haben, werden wir eine zweite Mannschaft stellen, die fortan in der Kreisklasse auf Punktejagd gehen wird. In erster Linie geht es hier um Spaß am Volleyball, sowie darum Spielpraxis und Erfahrungen zu sammeln. Ebenfalls Änderungen gab es am Spielplan; da zwei Mannschaften kurzfristig ihren Startplatz zurückgezogen haben, wurden die Gruppeneinteilung der vier Landesklassen nochmals verändert. So spielen mit Absteiger SV Preußen Frankfurt (Oder) und TSGL Schöneiche III, sowie dem VC Storkow 90, 1. VC Wildau II, Netzhoppers KWh. IV., SV Mühlenberg- Strausberg und Concordia Buckow nur noch acht Mannschaften in unserer Staffel. Angemerkt sei, dass die Schmetterlinge wieder mit einem Heimspiel (Samstag, 13. September 2008, um 11.00 Uhr) in "das neue Spieljahr" starten werden. Auch am 08.11. und 20.12.2008 wird das Team aus Schulzendorf der Gastgeber sein.

Nachfolgend eine kurze Übersicht über die Spieltermine der Schmetterlinge bis Jahresende:

#1. Spieltag (Sa., 13.09.2008 - 11.00 Uhr)
in Schulzendorf, Mehrzweckhalle, Walther-Rathenau-Str. 74:
Schmetterlinge – Netzhoppers KW IV. – TSGL Schöneiche III.

#2. Spieltag (Sa., 04.10.2008 – 11.00 Uhr)
in Wildau, Turnhalle Ludwig-Witthöft-OS, Karl-Marx-Str. 108:
1.VC Wildau II. – VC Storkow 90
u. Schmetterlinge - Concordia Buckow

#3. Spieltag (Sa., 11.10.2008 – 11.00 Uhr)
in Storkow, Turnhalle der Europa-Ges.-Sch., Theodor-Fontane-Str. 23:
VC Storkow 90 – Schmetterlinge – SV Mühlenberg-Strausberg

#4. Spieltag (Sa., 08.11.2008 - 11.00 Uhr)
in Schulzendorf, Mehrzweckhalle, Walther-Rathenau-Str. 74:
Schmetterlinge – SV Preußen Frankfurt/Oder – 1.VC Wildau II.

#5. Spieltag (Sa., 22.11.2008 – 11.00 Uhr)
in Königs Wusterhausen, Turnhalle Erich-Weinert-Str. 9:
Netzhoppers KW IV. – TSGL Schöneiche III. – Schmetterlinge

#6. Spieltag (Sa., 29.11.2008 – 11.00 Uhr)
in Storkow, Turnhalle der Europa-Ges.-Sch., Theodor-Fontane-Str. 23:
VC Storkow 90 – 1.VC Wildau II.
u. Schmetterlinge – Concordia Buckow

#7. Spieltag (Sa., 20.12.2008 – 11.00 Uhr)
in Schulzendorf, Mehrzweckhalle, Walther-Rathenau-Str. 74:
Schmetterlinge – SV Mühlenberg-Strausberg – VC Storkow 90

fussball30.06.08-23:59 


SCHULZENDORF //
Herzlichen Glückwunsch ihr Fussballer zu einer gelungenen Saison und dem verdienten Aufstieg in die Kreisliga

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 08.06.2008 - Die SGS Spieler bedanken sich beim Anhang 
© Gregor Pittke 2008
Was für eine beeindruckende Saison haben unsere Fussballer in der 1. Kreisklasse Dahmeland hingelegt. 24 Siege, 4 Unentschieden und nur 2 Niederlagen sprechen für sich. Und in der Endabrechnung steht der 1. Platz, sowie die Rückkehr in die Kreisliga nach 6 Spielzeiten Abstinenz. Wie die Jahre zuvor Grund genug für einen kurzen Saisonrückblick aus Sicht von uns Volleyballern, die an dieser Stelle der Elf recht herzlich gratulieren und für die kommende Spielzeit eine Etage höher alles Gute wünschen.
Die Saison in der 1. Kreisklasse versprach einmal mehr spannend zu werden. Zu den Favoriten zählte wie die letzten Jahre auch die SGS, die sich diesmal mit namenhafter Konkurrenz wie KWh II., SV Rangsdorf und Fichte Baruth auseinander setzen musste, auch wurde Aufsteiger Wacker Motzen einiges zugetraut.
Der Auftakt gelang nach Maß, als man am 16. September vorigen Jahres mit 6:0 Grün-Weiß Mellensee nach Hause schickte. Dabei zeigte sich die Offensive in guter Frühform, die Stürmer Lamprecht und Naumann erzielten jeweils 3 Tore und A-Junior Kroek glänzte als Vorlagengeber in dem jungen Team. Der Spielplan wollte es so, dass es bereits am 2. Spieltag zum direkten Vergleich zwischen Königs Wusterhausens 2. Mannschaft und Schulzendorf kommen sollte, doch es wurde ein ernüchternder Tag für die Sportgemeinschaft. Mit einem uninspiriertem 1:1 Unentschieden konnte man sich zunächst in die Kabine retten, ehe das wohl stärkste Team der Gruppe die kollektive Schlafphase der Gäste nach der Pause nutzte und in einer Viertel Stunde 3 Tore erzielte. Neben dem Frust über die ungenügende Leistung, sorgte der phasenweise überforderte Schiedsrichter für ausreichend Gesprächsstoff.
Man merkte dem Team in den folgenden Spieltagen an, dass es stark mit sich selbst beschäftigt war und doch war zu diesem Zeitpunkt das Glück auf ihrer Seite. Beispielsweise als im Heimspiel gegen den MSV Zossen II beim Stande von 0:1 ein Elfmeter gehalten wurde und man die Partie noch mit 4:1 drehen konnte. Oder aber als man sich gegen BSV Mittenwalde II nur dank zweier Elfmetergeschenke zum 2:2 Unentschieden quälen konnte. Aber es gab auch weit aus bessere Auftritte in diesem Herbst. Souverän vermochte man die Matches gegen Senzig (7:0), SG Glienick (4:0), BSC Blankenfelde III (9:0) oder aber Alt Stahnsdorf (10:0) zu gestalten. Gegen SG Aufbau Halbe gelang ein ähnlich hoher Sieg (6:0), der jedoch mit der schweren Verletzung von Lamprecht (Knochenbruch und Bänderriss) teuer erkauft wurde.
Am 9. Spieltag ging es mit dem SV Rangsdorf gegen einen weiteren Favoriten und auch dieses Mal schienen die Schulzendorfer viel zu nervös und hippelig auf dem Felde. Dem 0:0 Endstand waren mäßige 90 Minuten vorangegangen, in denen auch der Schiedsrichter nicht zu überzeugen wusste. Ähnlich präsentierten sich die Fussballer auch zwei Spieltage später, als sie gegen den SV Fichte Baruth gefordert wurden. In einem ausgeglichenen Match vermisste man jedoch die letzte Entschlossenheit, den nötigen Drang zum Tor, so passte es ins Bild, dass mit der ersten und fast einzigen Torchance das 1:0 gelang. Gegen Ende der Hinserie am 14. Spieltag stand dann doch die ersehnte Tabellenführung zu Buche, weil die Konkurrenz schwächelte, während die Sportgemeinschaft sich daheim gegen SG Motzen (1:0) und SV Bestensee II (4:1), sowie auswärts bei Viktoria Gussow (3:0) durchsetzten konnte.
Die Herbstmeisterschaft wurde gefeiert und Trainer Schuffenhauer bekannte gegenüber der MAZ: Wir wollen oben weiterhin mitmischen, doch es wird auf jeden Fall schwer auch die Rückrunde so erfolgreich durchzustehen .
Doch die Rückrunde wurde nicht einfach so erfolgreich durchgestanden, sondern entwickelte sich vielmehr zu einer Art Selbstläufer . In dieser, wo die erste Partie noch vor der Winterpause ausgetragen wurde (5:2 gegen SV Mellensee II), gelangen unglaubliche 12 Siege in Folge (insgesamt sogar 15). Als großer Rückhalt erwies sich dabei Keeper Dahlenburg, der auf Erfahrungen in der Berliner Verbandsliga mit dem TSV Rudow zurückgreifen kann.
Der Grundstein für den überaus erfreulichen zweiten Abschnitt wurde in den Partien gegen die schon oben erwähnten Mitverfolger gelegt. Gegen den ärgsten Konkurrenten KWh II konnte in einer nur mäßigen Partie am 24. Februar drei Tore bejubelt werden, dazu blieb Dahlenburgs Kasten sauber. Beim SV Rangsdorf (24. Spieltag) zeigte die Mannschaft Moral, kämpfte weiter als Kochale in Folge eines Kopfballduells so unglücklich landete, dass er sich den Unterarm brach, und gewann mit 4:1. Auch gegen Fichte Baruth nahm man 3 Punkte mit, wenngleich die Leichtigkeit diesmal fehlten sollte, spielerisch bei den Schulzendorfern nicht viel zusammenpasste. So sorgten 2 Standards für die Entscheidung, aber das Wichtigste, der Aufstieg war perfekt!
Das schönste Erlebnis der Saison war sicherlich das Heimderby gegen SV Eintracht Miersdorf-Zeuthen II. Die Zuschauer sahen ein tolles Spiel, 4 Tore ihrer Mannschaft und durften nach Schlusspfiff auch den Aufstieg ihres Teams ausgiebig feiern.
Danach war die Luft raus! Das Spiel gegen Wacker Motzen beispielsweise war zum wegschauen, wurde zudem vom Wadenbeinbruch von Verteidiger Kohl überschattet. Des Weiteren sah sich der Schiri veranlasst zweimal die Rote Karte aufgrund von Unsportlichkeit zu zücken. Auch Mondens Last-Minute-Ausgleichstor konnte den Tag aus Schulzendorfer Sicht nicht schönigen. Bitter auch wie die zweite Niederlage der Saison bei SV Bestensee II zustande kam. Ersatzgeschwächt angetreten, war bei der zweiten Garnitur der SG schnell die Luft raus. Nach der Pause führte nachlassende Laufbereitschaft, mangelndes Zweikampfverhalten und Konzentrationsprobleme, sowie Abspielungenauigkeiten direkt in die 0:5-Katastrophe.
Letzten Endes wurde der Abschlussspieltag daheim doch zur großen Party. Zunächst siegte unsere Elf 4:1 gegen Viktoria Gussow, anschließend stieg auf dem Sportplatz die Saisonabschlussfeier, die ihren Höhepunkt beim gemeinsamen Gucken des deutschen Auftaktmatches fand.

landesklasse, 12. spieltag07.04.08-16:56 


WILDAU //
Zum Abschluss gab's den verdienten Sieg

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Das Team jubelt nach abschliessendem Sieg 
© Gregor Pittke 2008
Viel zeitiger als sonst, mit dem Spieltag vom 9. März, sollte die diesjährige Volleyballsaison für die Schmetterlinge einen ziemlich frühzeitigen Abschluss finden. Gut gelaunt und ohne Druck konnte das Team diesem Tag in Wildau (Spielort: Turnhalle der Ludwig-Witthoeft-Oberschule) entgegen sehen, war der Klassenerhalt (sowie Platz 7) bereits vor Anpfiff perfekt. Natürlich war es schade, dass es wieder einmal nicht gelingen sollte mit allen Spielern anzureisen. Denn das arbeitsbedingte Fehlen von Kevin Pachur und unserem Exilschweizer Philipp Pittke hatte uns an den vorangegangenen Spieltagen vor allem im Angriff geschwächt. Vielleicht auch deswegen war die Mannschaft seit 8 Spielen sieglos geblieben (letzter Sieg am 09.01.2008 gg. Pneumant Fürstenwalde). Durch mannschaftliche Geschlossenheit wollten die Schmetterlinge diesen Sachverhalt heute kompensieren, zumal mit der 2. Mannschaft von Wildau, sowie dem SV Mühlenberg-Strausberg zwei machbare Aufgaben auf dem Programm standen.

VC Wildau II - Schmetterlinge:
Auf das Nachbarschaftsduell gegen die zweite Garnitur von Wildau waren wir besonders gespannt, hatten wir im bisherigen Saisonverlauf zwei Niederlagen hinzunehmen, obwohl die alten Herren eigentlich zu schlagen gewesen wären.
Die Partie begann aus Schulzendorfer Sicht recht passabel, eine gute Feldabwehr, gelungene Blockaktionen und das Wichtigste; die initiierten Angriffe kamen durch. Im ersten Satz musste man sich zwar noch knapp mit 23:25 geschlagen geben, konnten dafür den zweite Satz umso souveräner gestalten. Die Mittelblocker, aber vor allem die Außen (lobend zu erwähnen Enndi) wussten die Situation am Netz gut zu lösen. Ein schneller Vorsprung von 4, 5 Punkten (etwa beim 12:7) brachte Sicherheit und eine gewisse Souveränität ins Spiel der Gäste und wenig später dann das 25:20. Generell wurden die Schulzendorfer von den Wildauer Angriffsbemühungen weit weniger gefordert, als von jenen druckvollen der Angermünder, KW'er, oder aber Fürstenwalder an den Spieltagen zuvor. Und somit sollte auch der dritte Satz, zwar zum Ende hin mit etwas Glück, aber verdientermaßen an die Schulzendorfer gehen (26:24).
Leider kam mit dem vierten Satz der Bruch ins Spiel der Schmetterlinge (wie so oft in dieser Saison auf unerklärliche Art und Weise geschehen). Plötzlich waren da eine Vielzahl individueller Fehler, sowie eine überproportionale hohe Fehlerquote bei den Angaben. Auch hätte man die ziemlich lust- und mutlos wirkende Körpersprache jedes Einzelnen kritisieren können, die dazu beitrugen, dass die Wildauer denkbar einfach zu ihren Punkten kamen. Die kleine Verschnaufpause der Gäste wurde mit dem 14:25 Satzverlust und dem daraus resultierenden 2:2 Satzausgleich durch die Hausherren bitte bestraft.
Im spielentscheidenden Tie-Break sollte es den Volleyballern der SG Schulzendorf nicht mehr gelingen die nötige Konzentration, sowie den eigenen Spielrythmus zu reaktivieren, sodass auch der zehnte gespielte Tie-Break dieser Saison mit 11:15 verloren ging (bei gerade mal zwei gewonnenen Entscheidungssätzen). Trotz dieser erneuten 2:3 Niederlage gab es aus Schulzendorfer Sicht keinen Anlass "Trübsal zu blasen". Die Vorstellung gegen Wildau verlief bedeutend couragierter und engagierter, als die vorangegangenen erfolglosen Partien zuvor. Und da im weiteren Verlauf zunächst VC Wildau II gegen SV Mühlenberg-Strausberg spielte; das Ergebnis war: 1:3 (21:25, 25:15, 29:31, 21:25); konnten die Schmetterlinge eine regenerative Pause einlegen, Zeit um bei einem Schluck Gerstensaft den Kopf frei zu bekommen.

Schmetterlinge - SV Mühlenberg-Strausberg:
Auch wenn den Schulzendorfern das Erfolgserlebnis gerade eben verwährt geblieben war, so bestand immer noch die Hoffnung auf einen positiven Ausgang der Saison, gegen die nur um einen Tabellenplatz besser positionierten Mühlenberger.
Konzentriert, engagiert, motiviert ohnehin, gingen die Schmetterlinge ab der ersten Spielminute zu Werke. Die Strausberger hatten "weiß Gott" nichts zu verschenken, waren aktiv am Geschehen beteiligt und gestalteten die Partie ausgeglichen (erste Zwischenstände waren 5:5, 9:11, 14:15). Erst spät, dafür umso deutlicher, erreichte das teils risikoreiche Angriffsspiel der Schmetterlinge die erhoffte Wirkung. Die Gäste vom Straussee waren plötzlich bessere Statisten, die auch nicht durch zwei Auszeiten (14:17, 16:23) eine Kehrtwende herbeiführen konnten. Satz 1 ging mit 25:16 auf's Schulzendorfer Konto.
Wer nun damit gerechnet hatte, die Strausberger würden sich ihrem Schicksal fügen, sah sich getäuscht! Der zweite Satz begann nämlich ähnlich dem Vorangegangenen, mit 4:4, 7:8 oder 11:11 blieb die Punkteverteilung auf beide Seiten gleich. Mit andauernder Matchtime kristallisierte sich heraus, dass weniger spielerische, denn mehr kämpferische Aspekte heute zum Erfolg führen würden. So nutze der SVMS eine kurze Schwächephase der Dahmeländer, kam in der Folge zu einem 3-4-Punkte Vorsprung, konnte diesen jedoch nicht entscheidend genug verteidigen, sodass beim 19:19 "das Rennen wieder offen war". Man spürte, keines der Teams wollte sich ungezwungene Fehler erlauben, war der Satz als richtungsweisend für den Spielausgang einzustufen. Denn dieser zweite Durchgang sollte noch ein dramatisches Ende, mit vier Spielunterbrechungen, drei abgewehrten Satzbällen und einer Dauer von beinahe einer halben Stunde, erfahren. Beim 24:23 hatte die Sportgemeinschaft dann ihren Ersten, beim 26:25 ihren zweiten Satzball, doch erste der Dritte konnte die Entscheidung zum 30:28 herbeiführen.
Konditionell brachen die Strausberger nun ein. Hinzu kam der psychologische Druck des 0:2 Satzrückstandes. Ohne weitere größere Anstrengungen kamen die Schulzendorfer zu ihren Punkten und erarbeiteten sich einen stets wachsenden Vorsprung. Auf 8:2, 14:6 und 19:11 folgte schließlich der verdiente 25:16 Satzerfolg, gleichbedeutend mit dem 3:0 Spielgewinn nach Sätzen.

Also doch noch das gewünschte Erfolgserlebnis im letzten Spiel der Saison geschafft. Mit insgesamt 7 gewonnenen, bei 17 verlorenen Spielen landen die Schmetterlinge in ihrer 2. Landesklassesaison (nach 2005/06) auf dem 7. Tabellenrang. Die restlichen Wochen bis zur Sommerpause wird noch ein wenig trainiert und es stehen einige interessante Turniere auf dem Programm. U.a. das 4. Schulzendorfer Nachtturnier am 24. Mai, sowie das traditionelle Rasenturnier in Bamberg am 21./22. Juni. In diesem Sinne möchte ich dem Team für diese aus meiner Sicht erfolgreiche Saison danken! Wir sehen uns im September wieder, wenn die Spielzeit 2008 / 2009 ihren Betrieb aufnimmt.

   - Gregor Pittke - Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp [Z] - Friedemann König [AA] - Kai Anding [MB] – Detlef Pietsch (1.Spiel) / Gregor Pittke (2.Spiel) [AA] – Enndi Schletter [D] - Jerry Hetzl [MB] - Libero: Sebastian König - eingewechselt: Frank Pultke [D] D. Pietsch (1. Spiel)

landesklasse, 11. spieltag27.02.08-15:06 


EICHWALDE //
Vorzeitiger Klassenerhalt dank Wildauer Schützenhilfe

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Hetzl und Gratopp bei missglückter Blockaktion im Spiel gg. Fürstenwalde 
© Gregor Pittke 2008
Zugegeben, das war nicht der Spieltag der Schmetterlinge! Durch die Köpfe geisterte das Abstiegsgespenst, war präsenter denn je, nachdem Eisenhüttenstadt am vorangegangenen Spieltag zur Aufholjagd geblasen hatte. Lediglich einen Sieg benötigten die Schulzendorfer, um ihr gestecktes Saisonziel "Klassenerhalt" zu schaffen. Keine leichte Aufgabe, wenn man daheim gegen den Tabellenzweiten und –Dritten antreten muss!

Leider, so muss man unumwunden zugeben, wurde die sich bietende Chance, mit einem Sieg vorzeitig alles klar zu machen, nicht erkannt! Zumal sich Pneumant Fürstenwalde und der VC Storkow nicht als unüberwindbares Hindernis darstellten, sondern sich nur in mittelmäßiger Form präsentierten. Gleich im ersten Spiel gegen Fürstenwalde etwa, folgte auf einen vernünftigen Beginn (zw.-zeitl. 1:1 nach Sätzen) ein unglücklicher dritter, sowie ein etwas leichtfertig verspielter vierter Satz zum 1:3 Endstand (24:26, 25:19, 22:25, 15:25).
Im zweiten Spiel gegen den VC Storkow bekleckerten sich die Schulzendorfer nicht gerade mit Ruhm. An die Sätze Eins, Drei und Vier sollte man lieber keine Gedanken mehr verschwenden, denn hier stimmte gar nichts, weder Einstellung, Siegeswillen, noch Kampfbereitschaft und die mannschaftliche Geschlossenheit fehlte uns gänzlich! Lediglich im zweiten Satz konnten die Schulzendorfer den Beweis antreten, dass man das Volleyballspielen doch nicht ganz verlernt hat. Am Ende steht die erneute 1:3 Niederlage (11:25, 25:19, 16:25, 16:25).
Und doch gibt es nach diesem Spieltag positives zu vermelden: Durch ihren Sieg über Eisenhüttenstadt am selbigen Tag, haben die Wildauer uns indirekt den (vorzeitigen) Klassenerhalt gebracht. Eisenhüttenstadt kann lediglich von den Punkten her mit uns gleichziehen, aber im direkten Vergleich, sowie nach Satzverhältnis haben wir immer noch die Nase vorn. Trotz alledem, so meint Friedemann treffend: "...haben wir 6 Siege ohne Wildauer Hilfe errungen. Ohne die, hätten wir jetzt nicht die nötigen Punkte, um auch eine Durststrecke wie diese mit nem blauen Auge zu überstehen."
Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle das Ergebnis vom dritten Spiel genannt: Pneumant Fürstenwalde - VC Storkow 3:0 (25:20, 25:18, 25:20).

Nun gilt es aus Sicht der Schulzendorfer, sich mit dem letzten Spieltag anständig aus der Saison zu verabschieden, Spaß und Freude am Volleyball zu haben und vielleicht doch noch die Wildauer mit einem Sieg ein wenig ärgern zu können. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp [Z] - Friedemann König [AA] - Kevin Pachur (1.Spiel) / Kai Anding  (2.Spiel) [MB] - Detlef Pietsch [AA] – Enndi Schletter [D] - Jerry Hetzl [MB] - Libero: Sebastian König - eingewechselt: Frank Pultke [D] für D. Pietsch (2. Sp.), Gregor Pittke [D] für E. Schletter (1. Sp.)

landesklasse, 10. spieltag18.02.08-11:39 


EISENHÜTTENSTADT //
Schulzendorf lässt große Chance auf vorzeitigen Klassenerhalt ungenutzt

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Vor dem Spiel noch guter Dinge, Friedemann König 
© Gregor Pittke 2008
Die Schmetterlinge gastierten an diesem 10. Spieltag beim Tabellenletzten Eisenhüttenstadt (erst ein gewonnenes Spiel bei 18 bestrittenen Matches) und mit einem Sieg gegen die Heimmannschaft hätte man vorzeitig den Klassenerhalt feiern können...
Daraus wurde jedoch nichts, weil die schon abgeschriebenen Oderländer mit Kampfbereitschaft und Siegeswillen, dazu angefeuert vom heimischen Publikum, auftrumpften und einen 0:2-Satzrückstand und mehrmaligen deutlichen Punkterückstände in den Sätzen 3 und 4 noch zu drehen vermochten. Mit 2:3 (25:22, 25:20, 21:25, 23:25, 12:15) hatten die Schmetterlinge das Nachsehen, letzten Endes, so muss man zugeben, hatte sich 'Hüttenstadt den Sieg mehr verdient.
Die Sensation war perfekt, als Eisenhüttenstadt im drauf folgenden Spiel den bis dato noch ungeschlagenen Tabellenführer VC Angermünde mit 3:1 nieder rang. Hätten die Hausherren solche Leistung an den vorangegangenen neun Spieltagen gezeigt, würden sie sich wohl nicht in solch misslicher Lage befinden. Es bleibt für den VSB offensiv zu hoffen, dass die Aufholjagd nicht schon zu spät kommt...
Im letzten Spiel des Tages kam es zum dritten Aufeinandertreffen zwischen Angermünde und Schulzendorf. Und bei diesem Vergleich wäre eine Siegchance durchaus realistisch gewesen (siehe 'Hüttenstadt), zumal die Uckermärker das Fehlen ihres Hauptzuspielers, sowie zweier Angriffsspieler (Landesauswahlturnier) nie wirklich kompensieren konnten. Schulzendorf war ebenfalls zu viel mit sich selbst beschäftigt, so fehlte es an mangelnder Durchschlagskraft im Angriff, dazu schmälerte eine miserable Blockarbeit die Leistung. Der Spielverlauf verlief trotzdem knapp, war maßgeblich von Fehlern beider Seiten geprägt. Leider kein schönes Spiel, in dem keiner der Auswärtsteams den Sieg verdient hätte. So aber holte sich der Favorit mit dem 2:3 Sieg (16:25, 25:16, 26:28, 25:23, 5:15 aus Schulzendorfer Sicht) die entscheidenden Punkte und darf sich zu 99% des Aufstieges in die Landesliga sicher sein. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) Gregor Pittke (MB) – Enndi Schletter (D) – Detlef Pietsch (AA) – Kai Anding (MB) - Sebastian König (L) – eingewechselt Frank Pultke (D) für D. Pietsch (2. Spiel)

landesklasse, 8. spieltag22.01.08-11:05 
aktualisiert am 30.01.08-01:33 


STRAUSBERG //
Regen, Regen, nichts als Regen... und zwei Niederlagen gab's obendrauf.

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Friede König in der Abwehr gefordert 
© Gregor Pittke 2007
Ersatzgeschwächt, aber dennoch nicht kampflos, so präsentierten sich die Schmetterlinge am 8. Spieltag in der Turnhalle des Fontane-Gymnasiums in Strausberg.

SV Mühlenberg-Strausberg - Schmetterlinge
Der Gastgeber erwischte den besseren Start, führte dank kleiner Angabenserie schnell mit 4:0. Natürlich könnte man entschuldigend sagen, dass die Gäste Probleme hatten sich in der Anfangsphase der neuen Situation anzupassen (ohne Libero S. König, Diagonal Schletter), denn es zeigten sich vor allem in der Annahme Defizite, aber immerhin verblieben fünf gestandene Spieler auf dem Spielfeld. Jedenfalls kam Strausberg zu 7 Punkten in Serie (Stand bei erster Auszeit SGS: 6:12). Und an diesen Rückstand fanden die Schmetterlinge nie wirklich Anschluss, auch wenn das Angriffsspiel teilweise zu gefallen wusste, allerdings immer unter der Bedingung, dass eine brauchbare Annahme dem vorausgegangen war. Als die Anzeige nach gut 20 Spielminuten auf 19:25 umblätterte, war dies sicher keine Überraschung, aber so ganz chancenlos waren die Schulzendorfer nicht, was sich im darauf folgenden Satz noch zeigen sollte.
Bemerkenswert: Das Angabenrecht wechselte beinahe nach jedem Ballwechsel, sodass kein rechter Spielfluss aufkommen wollte. Erschwerend kamen die vielen Aufgabenfehler bei beiden Teams hinzu (ein SGS-Spieler, sonst sicherer Angabenspezialist, brachte es sogar fertig, 2 Sätze lang keine einzige Angabe ins Feld zu bringen ;-) ) Der Spielstand blieb lange ausgeglichen, 6:6, 11:12, 17:17, meist lagen die Strausberger ein-zwei Punkte vor, erst zum Satzende hin gelang es den Schmetterlingen in Führung zu gehen (21:20 bei Auszeit Strausberg). Die sich anschließenden Ballwechsel, sowie die letzten fünf Punkte gehörten wieder den Hausherren, die eigentlich über das ganze Match hinweg durch variables Spiel bei Angriffen zu gefallen wussten. 22:25.
Die ersten Ballwechsel im dritten Abschnitt hätten den Schulzendorfern eigentlich Mut machen müssen. Vorne am Netz wurde nunmehr auf allen Positionen gut rochiert, die Angriffszüge variabel vorgetragen und als Lohn ein 3-Punkte-Polster erarbeitet (5:2). Doch die Strausberger waren Annahme-technisch gut aufgestellt und maßgeblich daran beteiligt, dass der Spielstand weitestgehend ausgeglichen blieb (10:11, 15:17). Der Bruch im Spiel der Gäste kam zum falschen Augenblick. Er fiel in eine Phasen, in der die Mühlenberger mit einer 4- bzw. 5-Punkte-Serie die vorzeitige Entscheidung suchten. Aber da war den Schmetterlingen schon längst letzter Siegeswille gewichen. 18:25. Enstand 0:3!

Schmetterlinge - VC Wildau II.
Nicht nur die Schmetterlinge waren an diesem Tag ersatzgeschwächt angetreten, auch das Volleyballteam aus Wildau war mit dezimierter Besetzung angereist. In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Team ab, Wildau agierte mit fortlaufender Spielzeit druckvoller und erarbeitete sich so einen kleinen Vorsprung (10:14, Auszeit Schmetterlinge). Dann Schrecksekunde auf Seiten des VCW II., als ein Spieler unglücklich umknickte und man in eine Verletzungspause gedrängt wurde. Die Schmetterlinge nutzten die Verwirrung um mit 7 Punkten in Serie zum Spielstand aufzuschließen (19:17). Mehr als 4 abgewehrte Satzbälle (23:24,24:25,25:26,26:27) sprangen jedoch nicht mehr heraus. 28:30. Im 2. Satz agierten die Schulzendorfer vom Start weg konzentriert (4:0 Führung) und waren zumindest in dieser Phase den Wildauern in Blockarbeit und Angriffsaktionen überlegen. #&34;Gegnerische Angriffe kamen kaum noch durch und wenn, so hatten wir diese mit der Mütze“. Über 12:5 (bei genommener Auszeit VCW), 16:9 und 20:12 kam SG Schulzendorf zu einem ungefährdetem 25:16. Im Folgenden wollten die Schmetterlinge eigentlich an den vorrangegangenen Satz anknüpfen, was jedoch gründlich schief ging. Schnell wuchs der Rückstand auf fünf und mehr Punkte an. Das lag zum Einen an einer ganzen Reihe von Unkonzentriertheiten im Spiel der Sportgemeinschaft, zum Anderen daran, dass die Wildauern nun mehr Gegenwehr an den Tag legten. Durch die Bürde eines permanenten Rückstands (7:12 -13:18 -15:21) kam nicht viel Positives von den Schulzendorfern und als Konsequenz ein mit 15:25 deutlicher Satzverlust.
Vom ersten geschlagenen Ball weg mussten die Schmetterlinge auch im vierten Satz einer 4-5-Punkte Differenz hinterherlaufen (z.b. beim 10:15). Abermals konnten sich die Schulzendorfer motivieren und durch direktes Spiel bald schon zum 16:16 egalisieren. Auf dem Spielfeld wurde es zunehmend hektischer, das Spiel beider Teams fehlerbehafteter. Wildau versuchte mit zwei Auszeiten (16:15, 23:21) die Partie kontrollierter anzugehen, doch Schulzendorf hatte die besseren Karten, um den Tie-Break zu erzwingen (26:25). Leider knallte die Angabe gegen die Netzkante und von dort aus zurück in die eigene Spielhälfte. Nach weiteren, teils dramatisch verlaufenden Ballwechseln ließen sich die Wildauer nicht zweimal bitten, als ihnen der erste Satz- und Matchball zum 26:28 zugesprochen wurde. Aber somit erfahren die Schulzendorfer eine denkbar knappe 1:3 Niederlage nach Sätzen – Schade!

SV Mühlenberg-Strausberg - VC Wildau II.
Bereits im ersten Spiel des Tages empfing Gastgeber SV Mühlenberg-Strausberg die Gäste vom VC Wildau II, denen auch die ersten Ballwechsel gehörten. Aber schon wenig später konnte Strausberg die Differenz zum 15:15 bereinigen. Spielfluss wollte jedoch nicht so recht aufkommen. Viele leichte Fehler auf beiden Seiten, wenig direkte Punkte und eine Vielzahl von Spielunterbrechungen zu Satzende (Auszeiten bei 23:23, 24:23, 24:25), schließlich das 24:26. Auch im 2. Satz ein ähnlicher Verlauf. Wildau zogen mit einer Angabenserie auf 0:5 davon. Strausberg konnte sich mühevoll wieder herankämpfen (14:14), um dann durch zwei, drei unglückliche Aktionen, erneut um des Mühes Lohn gebracht zu werden. In Folge dessen sahen die Zuschauer auf dem Felde demotivierte Hausherren (Auszeit 16:21), die schließlich auch diesen Satz mit 19:25 aus den Händen geben mussten. Zum dritten Abschnitt hatten die Strausberger ihre Gedanken sortiert, waren sie doch keineswegs in dem Maße unterlegen, wie es der Spielverlauf bis hierher vielleicht vermuten ließ. Wildau punktete zwar weiterhin meist durch die Mitte über "Pusch" (Nr. 2 im Dress des VCW), die Punkteverteilung war jetzt aber ausgeglichener (z. B. 9:9, 21:21). Den ersten Satzball beim 24:23 bekamen die Strausberger zugesprochen, und nutzten ihre Chance ((25:23). Satz 4 war nach ähnlichem Muster wie "1" und "2" gestrickt, der VCW war es, der abermals in Führung ging (0:6). Die Strausberger ihrerseits kamen zwar durch ein paar gut durchgespielte Angriffszüge zum Anschluss (9:9), um dann Wildau erneut 4 Punkte davonziehen zu lassen. (15:19 b. Timeout SVMS). Die letzten Spielzüge verliefen quälend. Viele Fehler beider Teams, kein schönes Spiel, was da den Zuschauern geboten wurde. Die Gäste hatten ein Einsehen und beendeten mit dem Aufschlag zum 23:25 das Match. 1:3 Sieg für VC Wildau II. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) - Kai Anding (MB) - Frank Pultke (D) - Kevin Pachur (AA) - Jerry Hetzl (MB) - Sebastian König (L) - eingewechselt: Gregor Pittke (D) für Frank Pultke

landesklasse, 7. spieltag15.01.08-12:42 
geändert am 23.02.08-02:14 


STORKOW//
Überraschender Sieg gegen den Tabellenzweiten

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 VC Storkow gg. Schmetterlinge, 
 Jerry Hetzl nachdenklich vor dem ersten Spiel 
© Frank Pultke 2008
Die Weihnachts-/ Neujahrsferien waren noch nicht mal richtig zu Ende gegangen, da sollten sich die Schmetterlinge bereits in ihrem ersten Punktspiel des neuen Jahres beweisen. Magere 3 Trainingseinheiten mussten als Vorbereitung ausreichen. Insofern stand an diesem 12. Januar in Storkow mehr der Spielspaß, weniger das Ergebnis im Vordergrund!

VC Storkow - Schmetterlinge:
Im ersten Spiel des Tages traf die SG Schulzendorf auf den gastgebenden VC Storkow, welcher in der letzten Saison noch in der Landesklasse Mitte gemeldet war und dort mit einem sechsten Platz abschließen konnte. Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit flotten Ballwechseln, wobei die Heimmannschaft stets ein, zwei Punkte vorne lag. Erst mit dem 16:15 glückte den Schmetterlinge die Führung im 1. Satz, mit 5 Punkten in Serie schließlich der 25:20 Satzgewinn, das Alles nach nur 11 Min. Spielzeit!
Der daran anschließende Satz verlief vom Spielgeschehen her ähnlich, beide Teams lagen zunächst gleich auf (z.B. beim 4:4, 7:7, 12:12), ehe Schulzendorf durch einige erfolgreich durchgespielte Angriffszüge Storkow in eine erste Auszeit zwang (15:12). Die Schulzendorfer verkrampften ab da an zusehends, war doch mit einem ausgeglichenen Kräfteverhältnis, ja sogar leichten Spielvorteilen gegen den Tabellendritten so nicht zu rechnen gewesen. Vier weitere direkte Punktgewinne für den VC Storkow brachten dann die Vorentscheidung zum 23:25. In Satz Drei und Vier konnte Storkow beide Male durch frühe Führungen (Satz 3: 16:9, Satz 4: 17:10) die Weichen auf Durchmarsch stellen. In dieser Phase wusste die Heimmannschaft, mit der insgesamt reiferen Spielanlage, durch überzeugendes Angriffsspiel zu gefallen, welches die Feldabwehr der Schmetterlinge sichtlich überforderte. Ihr Übriges tat die nur mangelhafte Bockarbeit, eigentlich die gesamte Saison über das Problem der Gäste. Somit sichert sich das Team aus der Storchenstadt mit dem 17:25 und 15:25 den insgesamt verdienten 1:3 Tagessieg.

Pneumant Fürstenwalde - Schmetterlinge:
Das Spiel gegen Fürstenwalde sollte sich zu einer wahre Achterbahnfahrt entpuppen, kaum oben angekommen (sprich eine Punktevorsprung inne gehabt), ging's rasend schnell wieder bergab. Mehrmals wechselte die Führung innerhalb der Sätze, ein unruhiges Spiel, was die Zuschauer da in der Halle der Europa-Gesamtschule zu sehen bekamen. Was hatten die Schulzendorfer schon großartig zu verlieren? Sie spielten locker drauf los, die Stimmung auf dem Feld war ausgezeichnet, die Konzentration geschärft und schnell ein kleiner Vorsprung erspielt (z. B. beim Stande von 7:5, 15:13). Fürstenwalde kam beim 17:17 jedoch zum Ausgleich und wenig später etwas überraschend zu zwei Satzbällen. Die Schmetterlinge, ganz unbeeindruckt, wehrten beide ab und drehten die Situation zu ihren Gunsten 27:25.
Mit fortlaufender Dauer der Begegnung spielte Fürstenwalde konsequenter und zwingender auf und folgerichtig gehörte der 2. Satz den Gästen von der Spree. Deren Vorsprung wuchs von anfänglich zwei Punkten stetig auf 13:20. Trotz beharrlicher Gegenwehr und einer Fänf-Punkte-Serie war für die Schulzendorfer nicht mehr viel zu holen (20:25).
Die Spreestädter konnten den Schwung jedoch nicht in den neuen Satz hinüber retten, also machten die Schulzendorfer erfolgreich Druck (10:6 vorn, bei Auszeit FW). Doch die günstige Ausgangslage wurde bald durch leichtfertige Fehler und Unkonzentriertheiten auf der Feldhälfte der Dahmeländer verspielt, sodass die Fürstenwalder die Chance erhielten ihre Fehler zu bereinigen. Nach dem 6. Ballwechsel ohne Punkt mussten die Schmetterlinge die Notbremse ziehen und retteten sich in die Auszeit (10:12). Geholfen hat die kurze Verschnaufpause freilich wenig, Fürstenwalde spielte wie im Rausch (10:14, 13:19, 17:23), Schulzendorf war besserer Statist (18:25).
Erst im Verlaufe des vierten Satzes fanden die Schmetterlinge zurück ins Spiel, Ordnung und Positionen waren wiedergefunden, zum bewehrten Spielsystem zurückgekehrt. Damit verbunden war eine 6-Bälle-Serie der Gäste aus LDS (belohnt durch den zwischenzeitlichen 7:7 Ausgleich), welche zu einem positiven Punkteverhältnis von 13:8 führte. Trotz abermaligem Egalisierens (15:15), erlahmten die Angriffsbemühungen der Fürstenwalder zusehends. Mag es daran gelegen haben, dass der Mannschaft wichtige Angriffsspieler gefehlt haben, oder das halbe Team durch eine Grippe geschwächt war, oder möglicherweise steckte ihnen das zuvor ausgespielete Fünfsatzmatch gegen VC Storkow noch in den Knochen? Auf jeden Fall nutzte die SGS die Situation geschickt aus (19:15, 21:16, 24:18) und verwandelte den 2. Satzball zum 25:19 Satzgewinn.
Auch der Tie-Break sah nach leichtem Spiel für die Sportgemeinschaft aus (4:0, 8:5, 12:9), doch einer möglichen Entscheidung immer näher kommend, begannen bei Einigen die Nerven zu flattern. Und tatsächlich schaffte Fürstenwalde nach mehreren erfolgreich abgewehrten Matchbällen den 14:14 Punktausgleich.
"In 99% unserer Spiele wäre diese Konstellation uns wohl zum Verhängnis geworden! Mein Gedanke war, irgendwie den Ball zu einem unserer beiden Großen (Kai, Kevin) spielen!", so wird Zuspieler Gratopp nach Spielende zitiert. Und diesmal sollte das Glück auch auf Seiten der Schmetterlinge bleiben. Denkbar knapp, mit 16:14, gewinnt SGS den Entscheidungssatz und somit auch diese Partie mit 3:2! Insgesamt, so bleibt festhalten, klappten Annahme, Zuspiel und Angriffsaktionen recht passabel. Die Blockarbeit funktionierte nur phasenweise zufrieden stellend, nämlich nur dann, wenn auch der Satz erfolgreich ausgespielt wurde, daran wird bis Saisonende noch verstärkt zu arbeiten sein! Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) - Kai Anding (MB) – Kevin Pachur (AA) – Enndi Schletter (D)- Jerry Hetzl (MB) - Libero: Sebastian König - eingewechselt: Frank Pultke (D) für Enndi Schletter (1. Spiel)

landesklasse, 6. spieltag03.12.07-19:58 
aktualisiert am 14.12.07-13:56


SCHULZENDORF//
Schade, da wären zwei Siege drin gewesen!

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Im Angriff E'hüttenstadt, Blockarbeit von Kevin Pachur und Jerry Hetzl
© Gregor Pittke 2007
Heimpremiere an diesem 1. Dez. (6.Spieltag), SG Schulzendorf konnte den Tabellenersten VC Angermünde, sowie Schlusslicht VSB offensiv Eisenhüttenstadt II erstmals in der heimischen Mehrzweckhalle in Schulzendorf begrüßen.

Schmetterlinge - VC Angermünde:
"An die erste Partie des Tages, gegen den VC aus Angermünde, hatten wir nicht allzu große Erwartungen geknüpft, mussten wir doch im Hinspiel eine deutliche 0:3 Niederlage hinnehmen. Mehr war uns dran gelegen, gut mitzuspielen, vielleicht einen Satz zu holen, aber vor allem Spaß am Volleyball zu haben". Doch der Start gelang; und wie! Vor allem durch gute Angaben holten die Schmetterlinge fix einen 7:2-Vorsprung heraus. Der VCA konnte wenig später zwar den Spielstand zum 12:12 egalisieren, das junge Team hatte aber augenscheinlich Probleme ins Spiel zu finden. Gut durchgespielten Angriffen standen zum Teil haarsträubende Fehler gegenüber. Bis zur ersten Auszeit der Gäste (bei 19:19) ergab sich damit eine ausgeglichene Punkteverteilung. Den Schmetterlingen gelang es jedoch weitestgehend eigene Fehler zu vermeiden, was sich kurze Zeit später auch zu Gunsten des 25:22 Satzgewinnes niederschlagen sollte.
Am Geschehen auf dem Feld änderte sich auch in Satz Zwei wenig. Generell fiel auf, dass die Uckermärker nicht so dominant wie noch im ersten Aufeinandertreffen agierten. Eine insgesamt an Höhepunkten arme Phase, wenngleich die Annahme und das Angriffsspiel bei den Hausherren recht passabel funktionierte und auch die Blockarbeit zu gefallen wusste. Gästetrainer Prill versuchte mit zwei späten Auszeiten (18:16, 21:18) den Spielverlauf noch einmal zu beeinflussen, vergebens! Schulzendorf verwandelte den 2. Satzball (angeschlagener Block von Kai Anding) zum 25:22.
Umso unverständlicher, dass die Schulzendorfer danach in ein Loch fielen. Eine Reihe Unkonzentriertheiten, schlampig ausgespielte Angriffszüge, sowie mangelnder Einsatz führten früh zu einem uneinholbaren Rückstand (2:6, 3:8, 5:13). Angermünde war wieder im Spiel, punktete jetzt durch die uns schon bekannten harten Sprungangaben und scheinbar einstudierten Angriffszüge, ein ums andere Mal auch durch gelegte Bälle auf die "kurze Sechs". Über 9:17 und 12:23 kamen die Gäste zu einem ungefährdeten 12:25 Satzerfolg.
Im folgenden Satz war das Kräfteverhältnis wieder ausgeglichener. Angermünde lag zwar oftmals 3 Punkte vor, konnte sich aber nicht entschieden genug absetzen. Nachdem die Schmetterlinge zum zwischenzeitlichen 21:21 ausgleichen konnten, war es einmal mehr der Gegners, der das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte - 22:25. Die Begegnung war spielerisch längst nicht erstklassig, lebte jedoch von einer sich mit fortlaufender Spieldauer stets steigernden Spannung, welche im Tie-Break ihren Höhepunkt fand.
Letztendlich ist es wohl den taktischen Anweisungen des Angermünder Trainers zu verdanken, dass das junge Team aus der Uckermark beim Stande von 12:12 die Nerven behielt und mit Glück und Geschick zum 16:14 punkten konnte. Schade, dass die Schulzendorfer den psychologischen Vorteil einer 2:0 Satzführung nicht entscheidend genug in einen eigenen Sieg ummünzen konnten, somit gewinnt Spitzenreiter VCA am Ende etwas glücklich mit 2:3 nach Sätzen.

Schmetterlinge - Eisenhüttenstadt II:
Im anschließenden Spiel gegen den Tabellenletzten Eisenhüttenstadt II. boten die Schmetterlinge wenig Zweifel, gleich im ersten Satz konnte man mit 15:10 vorlegen. Clever ließen die Schulzendorfer den Gegner die Fehler machen, mehrmals durch angeschlagene Blöcke, auch wurden Eisenhüttenstadt die vielen schlechten Angaben zum Verhängnis. Über 20:13 kamen die Hausherren zu einem ungefährdeten 25:16.
Der zweite Satz verlief aus Sicht der Schulzendorfer leider nicht mehr so dominant, ganz einfach weil die Gastgeber in einigen Szenen die nötige Aufmerksamkeit vermissen ließen, Angriffe zu oft auf den Gegner statt in die Lücke geschlagen wurden. So lässt sich am treffendsten der 2 Punkte Rückstand, angehäuft zur Satzmitte, umschreiben (13:15 bei 1. Auszeit SGS), welcher schließlich in zwei Satzbälle für Eisenhüttenstadt mündete (22:24). Genau im richtigen Moment gelangen dann zwei schöne Angriffsaktionen und dank präziser Angabe von Kai Anding konnte der Satzverlauf nochmals gedreht werden (26:24).
Nach diesem unschönen Erlebnis suchten die Schmetterlinge im dritten Satz dann die schnelle Entscheidung. Daraus resultierte ein frühes 6-7 Punkte Polster, welches unseren Ersatzspielern die Chance bot noch ein bisschen Spielpraxis zu sammeln. Am Ende stand ein sicheres 25:20 auf der Habenseite und damit auch der 3:0 Spielsieg. Ein am Ende gerechtes Resultat, welches zugleich das Leistungsvermögen beider Teams in dieser Saison gerecht darstellt.

VC Angermünde - Eisenhüttenstadt II:
In der weiteren Begegnung Angermünde gegen Eisenhüttenstadt konnte sich ebenfalls der Favorit durchsetzen. Zwar mussten die Uckermärker den zweiten Satz an die Gäste von der Oder abgeben, dieser dürfte jedoch unter der Rubrik "Ausrutscher" verbucht werden. Mit dem 3:1 (25:18, 24:26, 25:21, 25:17) bewahrt VC Angermände die weiße Weste (12 Spiele, 12 Siege) und gilt weiter als heißester Aufstiegskandidat, für Eisenhüttenstadt II. hingegen dürfte es schwierig werden den Klassenerhalt noch zu schaffen, angesichts der 12. Niederlage im 12. Spiel!

Update: Schmetterlinge Schulzendorf behaupten weiterhin einen gesicheren Platz im Mittelfeld, konnten sogar dank der Resultate vom Wochenende (8. Dez.) einen Platz nach oben gutmachen (von Platz 6 auf 5). Die restlichen Begegnungen des 6. Spieltags (quasi zur Saisonhalbzeit) fanden nämlich in Fürstenwalde und Buckow statt. Die Dahmelandvertreter Wildau II (Platz 7) und NHK IV. (4.) mussten sich beide dem Tabellenzweiten Pneumant Fürstenwalde geschlagen geben (0:3, bzw. 2:3), beim direkten Duell beider Teams konnten sich schließlich die Königs Wusterhausener knapp mit 3:2> durchsetzen. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) - Kai Anding (MB) - Kevin Pachur (AA) - Enndi Schletter (D) - Jerry Hetzl (D) - Sebastian König (L) - eingewechselt: Gregor Pittke (U) für E. Schletter (1.Spiel), Detlef Pietsch (AA) für E. Schletter (2.Spiel)

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landesklasse, 5. spieltag12.11.07-15:30 
aktualisiert am 22.11.07-14:48 


KÖNIGS WUSTERHAUSEN //
Dramatik pur! Schmetterlinge gewinnen Herzschlagfinale bei Netzhoppers IV.

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Im Angriff die KW'er, Block dagegen von Jerry Hetzl und Kai Anding 
© Gregor Pittke 2007
Am Samstag, den 10. November kam es in der Turnhalle Erich-Weinert-Str. in Königs Wusterhausen zum Aufeinandertreffen von Netzhoppers IV., Concordia Buckow 1861 und Schmetterlinge Schulzendorf. Während die Welt draußen einen kleinen Wintereinbruch erlebte, spielten sich in der Halle drei hitzige Begegnungen ab.
Festzuhalten gilt: Die Schmetterlinge konnten aus dem ersten Drittel der Saison 2 Siege (bei 6 Niederlagen) einfahren. Das sind genau so viele wie in der gesamten Landesklassesaison 2005/ 06! Da es an den zwei vorangegangenen Spieltagen vier Niederlagen zu beklagen gab, war es mal wieder an der Zeit zu punkten. Zumindest einen Sieg hatten die Schmetterlinge für diesen Tag fest eingeplant.


Netzhoppers IV. - Concordia Buckow:
Die Gastgeber konnten zu Spielbeginn ihren Heimvorteil voll ausspielen. Angesichts der sehr, sehr flachen Halle (gefühlte 5 Meter Deckenhöhe), ein nicht unerheblicher Pluspunkt. Mit druckvollen und platzierten Angaben zwangen die Hausherren die Buckower früh in die Defensive, welche sich durch die oben erwähnten Gegebenheiten sichtlich beeindrucken ließen. Die Annahme der Gäste erwies sich als schlicht ungenügend, das Offensivspiel fand so gut wie nicht statt. Somit füllte das junge Team der Netzhoppers relativ rasch ihr Punktekonto und setzte mit 25:10 ein erstes Ausrufezeichen.
Auch im folgenden Satz ein ähnliches Bild. Augenscheinlich standen die Buckower sowohl bei der Annahme, als auch beim Angriff viel zu starr und statisch auf dem Feld. Von Außerhalb war wenig Bewegung und Einsatz bei den Gästen erkennbar. Insofern war ein weiterer, schneller 25:12 Satzgewinn für NHK IV nur die logische Konsequenz.
Danach schienen die Gastgeber ihr Pulver zunächst verschossen zu haben, genehmigten sich eine kleine Auszeit zu Beginn des dritten Durchgangs (1:4). Zwar konnten die Jungs durch schön anzusehende Angriffszüge in der Folge sechsmal hintereinander punkten, den Rückstand aber lediglich gleich stellen (13:13). Die Partie wurde zusehends fahriger, wovon allein die Buckower profitierten. Zum einen konnten diese in der Annahme ihre Fehlerquote reduzieren und somit eigene Offensivaktionen erfolgreich gestalten. 19:23 – Auszeit NHK. In den anschließenden Ballwechseln wehrten die KW'er noch 4 Satzbälle ab, ehe durch zwei vermeidbar scheinende Fehler der Satz an die Gäste abgeschenkt wurde (26:28).
Diese Unkonzentriertheiten nahmen die Gastgeber in den Vierten mit. Erst Mitte diesen Satzes (9:10) konnten sie die Ordnung auf dem Feld wiederherstellen. Buckow hatte es schlicht weg versäumt die Schwächephase ihres Gegners entscheidend auszunutzen. Netzhoppers kehrten zur dominanten Spielweise der Sätze 1 und 2 zurück, machten meist schon mit dem ersten Angriff den Punkt und kamen doch noch zu einem ungefährdetem 25:12, gleichbedeutend mit dem 3:1 Spielgewinn.

Netzhoppers IV. - Schmetterlinge:
Irgendwie schienen die Schmetterlinge sichtlich beeindruckt, ob der kraftvoll, platzierten Sprungangaben ihres Gegners, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollten. Ähnlich wie Buckow offenbarten die Schulzendorfer in der Annahme riesengroße Probleme. In Folge dessen gelang weder ein gelungener Angriff, noch konnten die wuchtigen Angriffsschläge der Netzhoppers mittels Blockarbeit entschärft werden. Fast schon demütigend sah das 13:25 auf der Anzeigentafel aus. Zumal von den 13 Schulzendorfer Punkten nur gut die Hälfte auf eigene Punktgewinne zurückgehen dürfte, die Restlichen waren Fehler des Gastgebers.
Eigentlich konnte der Satz 2 nur besser werden und das sollte er auch! Denn in der Folge fand endlich mal der ein oder andere Angriff den Weg ins Ziel, 6:1 Führung! Doch nur kurz flammte Hoffnung bei den Schmetterlingen, beim 8:8 war Netzhoppers wieder dran. Der Kopf schien wie blockiert. Lag es vielleicht daran, dass Außenangreifer Kevin Pachur mit seinen sonst hervorragenden Angriffsschlägen uns mehr fehlte, als wir uns eingestehen wollten? Königs Wusterhausen spielte jedenfalls seinen Trumpf "Sprungangaben" weiter munter aus. Die im weiteren Verlauf beanspruchten zwei Auszeiten (10:13, 15:20) sollten am zittrig, nervösem Auftreten und dem Spielverlauf nicht mehr viel ändern, chancenlos musste man auch diesen Satz mit 15:25 abgeben.
Jegliche Lockerheit ließen die Schulzendorfer auch zum Start des folgenden Satz vermissen, sodass ein früher 1:6 Rückstand niemanden überrascht haben dürfte. "In der Auszeit dämmerte es uns: Wenn wir hier noch mal was 'reißen wollen', dann würde uns dies nur durch Kampf, Einsatz und mannschaftliche Geschlossenheit gelingen. Schon oft genug mussten wir mit ansehen, wie ein 2:0 Satzvorteil noch leichtfertig aus der Hand gegeben wurde. Warum sollten wir den Spieß heute nicht mal umdrehen?"
Und tatsächlich, auf einmal zog Bissigkeit und Stimmung auf die Spielfeldhälfte der Schmetterlinge ein. Der Rückstand konnte bis auf 2-3 Punkte minimiert werden, einhergehend mit einer deutlichen Zunahme der Fehlerquote auf beiden Spielfeldhälften. Die Begegnung wurde insgesamt ruppiger und zerfahrener. Vor allem die jungen Netzhoppers zeigten, wie schon im Spiel gegen Buckow zuvor, Nerven. Auf der anderen Seite kippte, dank nun vorhandener Blockarbeit, sowie einigen sehenswerten Angriffszügen (zu erwähnen: Philipp Pittke), die Punkteverteilung zu Gunsten der Schmetterlinge. 21:19. Auszeit NHK IV. Gleichzeitig Chance für Schulzendorf die Gedanken zu sammeln. Trainer Schletter motivierte noch einmal, angesichts der lediglich noch fehlenden 4 Punkte bis zum Satzgewinn. Jeder Punktgewinn wurde frenetisch gefeiertda fehlten nur noch 3 Punkte – 2 – 1 – geschafft! 25:20!
Die KW'er waren angesichts des schon sicher geglaubten Sieges zutiefst verunsichert, sodass die Schulzendorfer zum Start in den neuen Satz auf 7:3 davonzogen. Man spürte, eine ganz entscheidende Phase in Hinblick auf den Spielausgang war soeben angebrochen. 12:12. Abwechselnd gab es Punkte sowohl für NHK IV, als auch für SGS. Das Spiel lebte von einer enormen Spannung. Spannung die sich offensichtlich auch aufs Gemüt so manch eines Spielers niederschlug. In der von Schulzendorf beanspruchten Auszeit (18:20) sahen sich ein paar Spieler der KW'er Mannschaft veranlasst, kleinere verbale Stichelein, erst in Richtung des Gegners, dann gegen den Schiedsrichter loszulassen. Offensichtlich hatte dies die KW'er aus dem Konzept gebracht. Schulzendorf nutze die Unstimmigkeiten, errang 4 Punkte hintereinander. 22:20 bei Auszeit NHK IV. Trotz allem fanden die Gastgeber die richtige Antwort, nicht verbal, sondern rein spielerisch. Über 23:23 kamen die Netzhoppers zu zwei Matchbällen, die beides Male von den Schulzendorfern abgewehrt werden konnten. Ein bisschen überraschend, waren nun die Gäste am Zug, drehten den Spieü um und erzwangen beim 26:25 ihrerseits einen Satzball. Und jetzt lange es auch 27:25!
Der Tie-Break entpuppte sich dann zur reinen Nervensache. Beide Mannschaften punkteten bis 11:12 nahezu abwechselnd, ehe die Wusterhausener sich durch zwei schöne Ballstapffeten erneut 3 Matchbälle erspielten, welche abermals von den Schulzendorfern abgewehrt werden konnten. Jerry Hetzl erwies sich einmal mehr als Bank, überzeugte mit "Flatterangaben". Wahnsinn! Nun hatten die Schulzendorfer mit einem Matchball alle Vorteile in ihrer Hand. Wieder war es eine jener Angabe von Hetzl, welche den Gegner verzweifeln ließ, doch dies dürfte im aufbrandenden Jubel wohl untergegangen sein. 16:14!
Respekt Schmetterlinge. Nach Satz 2 quasi mausetot gewesen, 5 Matchbälle der Königs Wusterhausener jungen Garde pariert und mit ein wenig Glück den entscheidenden Punkt gemacht. 3:2 Auswärtssieg!

Concordia Buckow - Schmetterlinge:
Hoch motiviert durch das soeben noch drehte Match, starteten die Schmetterlinge in die Partie gegen Concordia Buckow 1861. Schnell stand der Matchpointer auf 8:1 und es punktete weiterhin nur ein Team: Schulzendorf! Gelinde gesagt, fand das Angriffsspiel und Annahmeverhalten der Buckower Gäste nicht statt. Über 16:8 gelang ein ungefährdetes 25:11 im ersten Satz.
Im zweiten Satz war Buckow dann wacher, ging fortan in den Ballwechseln konzentrierter zu Werke und verdiente sich einen 3-Punkte-Vorsprung (z. B. beim 8:11). Schulzendorfs Angriffe kamen längst nicht mehr so druckvoll, allerdings war bereits zu Satzmitte vom Spielstand her alles wieder offen (14:14). Ein bisschen unerklärlich, dass die Buckower trotzdem den Schmetterlingen die Initiative überließen. Diese ließen sich ihrerseits nicht zweimal Bitten und bekamen über 19:17 beim Stande von 24:18 sechs Satzbälle zugesprochen, wovon allerdings erst der Fünfte verwertet wurde. 25:22.
In Satz 3 wieder mal der obligatorische Hänger. Kaum führen ein paar Angriffe nicht gleich zwingend zum Punkt, werden Ballwechsel länger, steht der Gegner besser positioniert auf dem Spielfeld, lassen die Schmetterlinge den Kopf hängen. Warum? Mit dem Handicap eines frühen 5-Punkte-Rückstands (3:8), mühen sich die Schulzendorfer durch die folgenden Ballwechsel. Buckow spielt nicht unbedingt besser, stellt es allerdings cleverer an, ihrem Gegner das Fehler machen zu überlassen. In der Chronologie des Spielverlaufs kommt es über 7:12 und 9:15 beim 11:19 zur Auszeit SGS. Doch der Satz ist nicht mehr zu retten, dieser wird fahrlässig mit 15:25 abgeschenkt.
Auch im neuen Satz ändert sich zunächst nicht viel an diesem Sachverhalt. Erneut werden die Schmetterlinge zu einer frühen Auszeit, bei 5:7-Punktdifferenz, gezwungen. Die Zuschauer beschlich das ungute Gefühl, dass die Schulzendorfer sich aus der Partie zu verabschieden drohten. Sollten die Gäste noch einmal zurück ins Spiel kommen, dann waren fortan weniger spielerische, als mehr kämpferische Mittel gefragt. Die Schulzendorfer taten ihnen den Gefallen, holten 4 Punkte in Folge und sorgten mit dem 13:13 für gerecht geteilte Kraftverhältnisse. Einmal mehr lebte die Partie von einer enormen Spannung. Bis zum 23:21 (bei Auszeit Buckow) punkteten beide Mannschaften nahezu im Gleichschritt. Ein verschlagener Angriffsball von Buckow, ein erfolgreich gestalteter Block, ließen die Schmetterlinge doch noch als glücklichen Sieger vom Platze gehen. 25:21.
Die Begegnung Buckow gegen Schulzendorf sah lange nach einer klaren Sache zu unseren Gunsten aus. Durch eine Reihe Unkonzentriertheiten, sowie vielen ungezwungenen Fehlen brachte man sich in den Sätzen 3 und 4 beinahe selbst um den Lohn. Fahrlässig überließ man die Initiative den Buckowern, ehe man durch Kampf, Moral und Laufbereitschaft gerade noch rechtzeitig die Kurve kratzte. Ein verdienter 3:1 Sieg steht unterm Strich auf der Habenseite der Schulzendorfer. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) - Philipp Pittke (MB) - Jerry Hetzl (D) - Enndi Schletter (D) - Kai Anding (MB) - Sebastian König (L) - eingewechselt: Gregor Pittke (U) für Enndi Schletter

landesklasse, 4. spieltag05.11.07-18:53 


EICHWALDE //
Beide Male an der eigenen Moral gescheitert.

Vorschau (zum Vergrößern klicken): 
 Friede König bei der Annahme 
© Gregor Pittke 2007
Schmetterlinge - Mühlenberg-Strausberg:
Gegen die Volleyballer aus dem Strausberger Stadtteil Mühlenberg erwischten die Schulzendorfer einen Start nach Maß. Die Zuschauer sahen auf der einen Seite eine noch nicht gut funktionierende Strausberger Mannschaft. Die Schulzendorfer ihrerseits waren von Beginn an wacher, aktiver und präsenter auf dem Spielfeld. Folglich gehörten die ersten Bälle dem Gastgeber, der gleich 4 Punkte vorlegte und diesen Vorsprung kontinuierlich anwachsen ließ. Die Gäste vom Straussee waren bemüht durch zwei beanspruchte Auszeiten (5:9, 11:18) mehr Ordnung in ihr Spiel zu bringen, doch eigentlich war da der Satz schon gelaufen: 25:16.
Danach wurde die Partie insgesamt ausgeglichener. Die initiierten Angriffe der Gäste funktionierten nun besser, die Schulzendorfer wiederum konnten mit ein paar platzierten Bällen (auch "Legern") punkten. Und da das Glück bei dem einen oder anderen Ballwechsel "auf unserer Seite" war, langte es zum 25:18 Satzgewinn, gleichbedeutend mit der 2:0 Satzführung.
Trainer Schletter proklamierte nun die Marschroute für Satz 3: "Bis jetzt haben wir ganz passabel mitgespielt, aber nun legen wir noch 'ne Schippe drauf!"
Doch auch der Gegner aus Märkisch-Oderland war nun bemühter, die Partie offener zu gestalten, was jenen auch gelingen sollte. Ein paar schlecht ausgespielte Angriffe später, sahen sich die Schmetterlinge mit einem 5/6 Punkte Rückstand konfrontiert. Auszeit beim Stande von 3:8 und ?:?! Gut so, die abhanden geglaubte Einstellung konnte reaktiviert werden. In den folgenden Ballwechseln agierten die Hausherren mit erkennbar mehr Biss und minimierten den Rückstand auf ein 16:17. Doch zur Überraschung aller sollte der Satz doch nicht mehr kippen. Strausberg rette ein 22:25 ins Ziel.
Der vierte Satz entwickelte sich beinnahe wie zur Kopie des Dritten. Ein etwas fahriger Beginn der Schulzendorfer, bei denen plötzlich nicht mehr viel zusammen ging, die sich dann zu Satzmitte wieder gefangen hatten und den 14:14 Ausgleich erzwingen konnten. In dieser psychologisch wichtigen Phase hatte Strausberg einmal mehr das Glück des Tüchtigen, erspielte 5 Punkte hintereinander und sicherte sich ein 21:25 (aus Schulzendorfer Sicht).
Der Tie-Break wurde dann zur Farce. Strausberg, motiviert durch den Ausgleich, blockte beinahe jeden Angriff der Schmetterlinge erfolgreich weg. Auf der Spielfeldhälfte der Schmetterlinge wurde es zusehends hektischer, jede Aktion war förmlich von Angst begleitet, Angst den ersten Fehler zu machen. Man ließ sich total in die Defensive drängen und hatte zu keiner Zeit eine reelle Chance auf Satz- und damit Spielgewinn. Welch bitteres 5:15 und somit die bittere 2:3 Niederlage.
Glückwunsch Strausberg, nach 2-0 Satzrückstand das Ding doch noch zu drehen, da gehört schon eine gute Portion Motivation und die richtige Einstellung dazu.

Schmetterlinge - Wildau II.:
Kleine taktische Änderung fürs zweite Spiel: Mittelblocker Jerry Hetzl musste auf Seiten der Schulzendorfer "Exilschweizer" Philipp Pittke weichen. Auch auf eine andere Spielweise musste man sich einstellen, angesichts der gefühlten 10 Jahre mehr (auch an Erfahrung), die "die zweite Wildauer Garnitur auf dem Buckel hatte".
Zunächst hatten die Schmetterlinge so ihre gewissen Probleme sich auf die Wildau Art des Volleyball spielens einzustellen. Viele Bälle wurden gelegt, oder mit halber Kraft über den Block in den 3-Meter-Raum geschlagen. So kam es wohl zum 4-Punkte-Rückstand, der den Satz über wie Ballast an uns haftete. Mühsam kämpfte sich der Gastgeber zurück ins Geschehen, sodass man bei Auszeit Wildau mit 16:15 erstmalig in Front lag. Bis 23:22 punkteten beide Teams fast abwechselnd, ehe die Wildauer zwei kleine Unaufmerksamkeiten auf Seiten des Gegners zum 23:25 nutzen.
Im zweiten Satz sind die Schmetterlinge dann schlagkräftiger. Variabel wurden jetzt sowohl die Außenangreifer (zu erwähnen Kevin Pachur, Friede König), als auch die Mittelblocker (Philipp Pittke, Kai Anding) durch schöne Zuspiele von Rico Gratopp in Szene gesetzt. Angriff um Angriff kam man dem Satzgewinn näher. 21:10 steht es bereits, da gerät die Offensive ein wenig ins stottern. Vom Spielfeldrand aus betrachtet erwießen sich die letzten Punkte mehr als Krampf, als alles andere, wenngleich der Satz den Schulzendorfern nicht mehr zu nehmen war, 25:18.
Der dritte Satz verläuft dann nicht mehr ganz so gradlinig. Bei der Annahme, welche an diesem Tage eigentlich kein Problem darstellte, genehmigte sich der Gastgeber eine zwischenzeitliche Auszeit und geriet folglich ins Hintertreffen (bei Timeout 5:10). Diesen Rückstand egalisiert man durch ein paar gelungene Angriffskombinationen, liegt beim 16:15 dann endlich vorn und entscheidet schließlich mit 25:20 auch diesen Satz.
Danach fallen die Schulzendorfer in ihren altbekannten Trott zurück, nämlich nicht damit weiter zu machen, womit man zuvor aufgehört hatte, also das Spiel selbst zu gestalten. Jedenfalls blocken die Wildauer nun überlegter. Dazu sind die Angriffe der Hausherren nicht mehr zwingend genug. Auch wurde der Vorsatz, dem älteren Gegner mit temporeichem Spiel und dem plus an Kondition zu zermürben, fallen gelassen. Schon bei der 7:11 Auszeit merkt man den Schmetterlingen eine gewisse Ratlosigkeit an. Eigentlich traurig, dass man sich so früh von der einstudierten Spielweise verabschiedet und die Wildauer nach belieben walten ließ. Desaströs, ja fast schon fahrlässig nimmt man das 12:25 hin, Ausgleich zum 2:2 nach Sätzen.
Also sollte auch dieses Spiel im Tie-Break entschieden werden. Jetzt erst fighten die Schulzendorfer wieder um jeden Punkt. Doch Aufwand und Nutzen stimmen an diesem Tage einfach nicht. Bis zum 11:15 Satzende hatte man scheinbar auf "irgendetwas" gehofft, was das Spiel doch noch zu Gunsten der Schmetterlinge hätte entscheiden können. Vielleicht Glück? Fehler auf Seiten der Gäste? Eine kleine Serie zu starten? Vergebens! Erneut musste man sich in fünf Sätzen mit 2:3 geschlagen geben.
Nein, es sollte heute einfach nicht sein. Was uns vielleicht fehlte, war der Grundgedanke ein Spiel mal von Anfang bis Ende durchzuspielen, ohne Hänger in einem der Sätze! Ärgerlich, SV Mühlenberg-Strausberg und VC Wildau II wären definitiv zu schlagen gewesen. Aber wir schauen voraus. Ein Drittel der Saison ist erst zuende. Schon kommenden Samstag (10.11.) sind wir zu Gast bei Netzhoppers IV., Gegner außerdem Concordia Buckow.

Mühlenberg-Strausberg - Wildau II.:
Auch die dritte Partie des Tages, Strausberg gegen Wildau II konnte erst durch den fünften Satz entschieden werden. Wildau konnte sich die Sätze 1 und 3 (16:25, ?:?) sichern. Strausberg hingegen war in den Sätzen 2 und 4 erfolgreich (25:21, ?:?). Im finalen Satz hatten die Wildauer dann, trotz zwischenzeitlichem 4-Punkte-Rückstand, die besseren Nerven. Dieser endete mit 13:15 zu Gunsten der Dahmeländer, die nun den 3. Tabellenplatz in der Landesklasse Ost innehaben. Strausberg tauscht mit Schulzendorf den 8. gegen den 7. Rang. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) - Kai Anding (MB) - Kevin Pachur (AA) - Enndi Schletter (D) - Jerry Heztl (MB) - Sebastian König (L) - eingewechselt: Philipp Pittke (MB) für J. Hetzl

landesklasse, 3. spieltag 29.10.07-12:05 
aktualisiert am 30.10.07-15:55 


FÜRSTENWALDE //
Dumm gelaufen!
Gegen Pneumant Fürstenwalde und VC Storkow gab's zwei blöde Niederlagen.
Vorschau: Nicht gut genug geblockt. Kai Anding und Enrico Gratopp gegen VC Storkow 
© Gregor Pittke 2007

Die erste Aufregung des Spieltags lag uns schon vor dem ersten Ball im Magen. Nein, die Fürstenwalder tragen ihre Heimspiele nicht, wie angenommen, in der vereinseigenen Pneumant-Sporthalle aus, sondern in der Gagarin-Sporthalle. Dies hatte eine kleine Irrfahrt quer durch die Spreestadt zur Folge, in der wir erkennen mussten, dass ein 3 Jahre altes Navigerät nicht mehr ganz so "Up-To-Date" ist. 5 Minuten vor 11, ein wenig aufgewühlt, erreichten wir dann doch noch unser Ziel.

Pneumant Fürstenwalde – VC Storkow:
Fürstenwalde erwischte den besseren Start und legte, wie man es von einem Aufstiegsaspiranten erwarten kann, mit 4 Punkten vor. Das Spiel des Gastgebers wirkte im Vergleich zu dem der Storkower reifer, die Angriffszüge mehr durchdachter und zielstrebiger. In Folge dessen kamen die Gäste kaum zu zwingenden Chancen, auch weil deren Block und Raumaufteilung große Lücken aufwies. 25:14.
Danach waren die Storkower besser im Spiel, forderten Fürstenwalde mehr, waren präsenter auf dem Feld. Die Spreestädter schienen ein klein wenig beeindruckt, ob der plötzlichen Führung ihres Gegner von zeitweilig 6 Bällen. Die Partie wurde zusehens fahriger, Fürstenwalde nutze früh beide Auszeiten (3:8, 7:13), vielleicht auch um jetzt ein bisschen konzentrierter zu Werke zu gehen. Es schien zu wirken, Pneumant fand zur gewohnten Spielweise zurück und holten sich nach dem 21:21 Ausgleich auch den zweiten Satz (25:23).
Die Storkower zeigten sich vom Spielverlauf jedoch keineswegs beeindruckt und spielten ihr Soll weiter runter. Sicher war das keine Partie der überragenden Momente, aber doch war zu erkennen, dass die Gäste aus der Storchenstadt nun aktiver blockten. Fürstenwalde seinerseits bemühte sich mit harten (aber eher ungenauen) Angriffsschlägen zu punkten. In der Folge erarbeitete sich der Gastgeber ein kleines Punktepolster (14:11, 19:15), versäumte es aber "den Sack frühzeitig zu zumachen", sodass Storkow bis auf 22:22 rankam. Mehr war dann nicht mehr zu holen, 25:23 im Dritten zu Gunsten des Tabellenzweiten. Ein gerechter Spielausgang! Fürstenwalde gewinnt mit 3-0, weil sie ganz einfach ihren Gegner die Fehler machen ließen.

Pneumant Fürstenwalde – Schmetterlinge:
Das Motto des Spieltages hieß für uns einmal mehr, mit einer ausgeglichenen Bilanz, sprich mindestens einem Sieg, nach Hause zu fahren. Sollte uns dies schon gegen die noch ungeschlagenen Fürstenwalder gelingen?
Die Partie gestaltete sich zunächst ausgeglichen. Fürstenwalde eröffnete das Spiel mit einigen gelungenen Aktionen, die von den Schmetterlingen gekontert wurden. So profitierten u. a. Jerry, Kai und Kevin von der ungenauen Blockarbeit des Gastgebers und konnten ihre Angriffe erfolgreich zum Abschluss bringen (hierbei jedoch ohne zu glänzen). Beim 17-16 lagen wir schließlich das erste Mal vorn, wie dann auch beim Satzball zum 24-23. Aber das Quäntchen Glück fehlte einfach. Zwei gut herausgespielte Angriffszüge von Pneumant, ein leichter Fehler von uns, schon war der Satz futsch (24:26).
Im zweiten Satz gerieten die Schmetterlinge dann schnell in Rückstand. Die Fürstenwalder hatten sich anscheinend auf die Spielweise ihres Gegners besser eingestellt. Die Schulzendorfer ihrerseits konnten die Fehler, die auch schon im ersten Satz auftraten (wenngleich nicht mehr so häufig), vor allem jene bei der Blockarbeit und Annahme, nicht abstellen. Logisch das die Spreestädter den Vorsprung von 9:12 auf 12:17 ausbauen konnten. Nach 3 gelungenen Aktionen keimte bei uns wieder kurz Hoffnung, welche jedoch durch die folgenden schwachen Abschlüsse im Keim erstickt wurde. Auszeit Schmetterlinge beim 15:20. Der 5-Punkte-Rückstand konnte aber nicht mehr wet gemacht werden, mit 20:25 endete der Satz.
Gerade in Satz 3 wurde deutlich: Man merkte den Schmetterlingen an diesem Tage eine gewisse Verkrampftheit in fast jeder Aktion an. Es stand 6:7, dann zog der Gegner uneinholbar davon. Spätestens bei der Auszeit zum 8:14 war jeglicher Siegeswillen der Schulzendorfer gebrochen. Man ließ nun das Spiel an sich vorbeiziehen, reagierte nur noch, die Blöcke waren eine einzige Katastrophe und der Endstand von 13:25 sagt mehr als tausend Worte. 0-3 gegen den Tabellenzweiten zu verlieren das ist sicher keine Schande, insofern hieß es Köpfe frei kriegen für das weitaus wichtigere zweite Match gegen den VC Storkow 90.

VC Storkow - Schmetterlinge:
Leider knüpften die Schmetterlinge im Spiel gegen Storkow da an, wo sie zuvor aufgehört hatten. Dann verlaufen 2, 3 Ballwechsel hintereinander blöde und man gerät mit 5:9 in Rückstand. Das Problem, wie schon im vorangegangenen Match gegen Fürstenwalde, die Angriffe ließen die nötige Präzision vermissen, die Annahme klappte nicht gut und es genügte oft die von uns gestellten Blücke anzuschlagen, um uns auszuspielen. So kam es, wie es kommen musste, auf 7:14 und 11:20 folgte im Spielverlauf ein bedenkliches 15:25.
Es folgte eine beherzte Pausenansprache des Trainers, in der Sätze wie "Beißen Jungs, beißen", "Wir spielen jetzt unser Spiel", oder "Wir kämpfen füreinander" erklangen.
Seine Worte zeigten offensichtlich Wirkung, denn auf einmal stimmte die Einstellung wieder. Zwar war bei der Annahme und im Angriff längst nicht alles perfekt, aber zumindest konnte dem VC Storkow Paroli geboten werden. Die erste sich bietende Gelegenheit nutzten die Schulzendorfer zum 25:23 Satzgewinn.
Was in den Sätzen 3 und 4 dann schief gelaufen sein könnte, kann man nur vermuten. Jedenfalls starteten Schmetterlinge viel zu "hippelig" in den neuen Satz, kassierten gleich 4, 5 Angriffsbälle des Gegners und kamen mit der frühen Last des Rückstands nicht mehr zurück ins Spiel. Wenn zu diesem Zeitpunkt auf Seiten der Schmetterlinge noch was lief, dann meistens durch sehenswerte, aber nichts einbringende Einzelaktionen. Das 15:25 und das 15:25 beendeten einen Spieltag zum vergessen. Schade bei diesem 1-3 hatte man das Gefühl, es wäre mehr drin gewesen.
Abhaken Jungs! Rückschläge gibt’s immer wieder. Und unser Saisonziel war ohnehin nicht um den Aufstieg mitzuspielen, sondern erst einmal den Klassenerhalt zu sichern. Wenn man vorausschaut ist es doch das Beste was uns passieren kann, dass wir kommenden Samstag (03.11.) gleich die Chance zur Rehabilitation haben. SV Mühlenberg-Strausberg, sowie VC Wildau II werden dann bei uns in Eichwalde zu Gast sein. Aufstellung Schmetterlinge:
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landesklasse, 2. spieltag09.10.07-18:21 
aktualisiert am 15.10.07-19:57 


ANGERMÜNDE //
Ausgeglichene Bilanz! Angermünde zwar eine Nummer zu groß,
 gegen Eisenhüttenstadt dafür ohne Probleme

Vorschau: Im Hinterfeldangriff Kevin Pachur gegenueber der Angermünder 3er-Block 
© Gregor Pittke 2007
Am zweiten Spieltag der Landesklasse Ost verschlug es die Schmetterlinge tief in die nördliche Mark nach Angermünde, wo wir auf Gastgeber VC Angermünde, sowie VSB offensiv Eisenhüttenstadt II treffen sollten. Schon vorher wurde das Ziel des Spieltages klar vom Trainer definiert: "Ein Sieg aus 2 Spielen ist Pflicht!"

Angermünde - Eisenhüttenstadt II:
Der Tabellenletzte, Eisenhüttenstadt, fordert also den Spitzenreiter heraus. Dies hat nach erst einem gespielten Spieltag noch nicht viel zu sagen, schien aber heute trotzdem eine klare Sache zu Gunsten des Gastgebers zu werden.
Angermünde war in der kleinen, aber feinen Altstadthalle von Beginn an spielbestimmend und Eisenhüttenstadt hatte dem im gesamten Spielverlauf nicht viel entgegenzusetzen. Jugendtrainer Trettin, als Urlaubsvertretung, "mit großem und gewohnt körperlichen Engagement", hatte sein Angermünder Team gut eingestellt. Auffällig, die offensive Spielweise der Gastgeber, die durch variabel, fast einstudiert wirkende Angriffszüge zu gefallen wussten. Allerdings, so das kleine Manko, starteten die Uckermärker viel zu hektisch in die Partie. Doch die Gäste von der Oder hatten mehr mit sich selbst zu kämpfen, als aus diesem Sachverhalt Profit schlagen zu können. Eine hohe Fehlerquote, vor allem bei der Annahme, leichtfertig verschlagene Angriffsbälle; dies alles führte dazu, dass die Angermünder beständig ihren Vorsprung ausbauen konnten; zum 25:18 im ersten Satz. Die Uckermärker waren an jenem Samstag mit ungewohnt breitem Kader präsent und jeder der 12 Akteure sollte in den folgenden Sätzen auch zum Einsatz kommen. Dieser Fakt hatte jedoch keinerlei Auswirkungen auf Überlegenheit und Spielstärke. 25:17 und 25:15 hieß es schlussendlich. Gesamtspielzeit; gerade einmal 39 Minuten.

Angermünde - Schmetterlinge:
"Wie, wenn das Kaninchen plötzlich vor der Schlange steht." Mit diesen Worten, ausgesprochen von Enndi in der Pause nach Satz 1, lässt sich wohl am treffendsten unser Start in den zweiten Spieltag charakterisieren. Mit großem Respekt vor Gegner (bei dem immerhin B und C Landesauswahl-Junioren im Kader standen) rauschte der erste Satz so an uns vorbei. Und plötzlich steht da ein 15-25 auf der Anzeigentafel. Peng!
Glücklicherweise war unser (zu großer) Respekt bereits im zweiten Satz abgelegt und die Punkteverteilung nach den ersten Spielzügen war ausgeglichen. VCA zog dann doch mit 3-4 Punkten davon, um sie kurze Zeit später wieder leichtfertig abzugeben, sodass wir 23-22 führten. Doch die nun folgenden 3 Auszeiten für die letzten 3 Bälle, lassen auf ein ziemlich zerfahrenes Ende hin deuten, in dem Angermünde einmal mehr entscheidend punkten konnte. 23-25 (aus Schulzendorfer Sicht).
Satz 3 gestaltete sich dann fast zur Kopie des zweiten Satzes. In den ersten Ballwechseln konnten die Schmetterlinge noch gut mithalten, um dem Gegner dann doch 3-4 Punkte Vorsprung zu gewähren. Angermünde macht phasenweise mehrere leichte, vermeidbare Fehler hintereinander und die Schulzendorfer waren wieder dran, ehe der Gastgeber doch den Sack zumachte (21-25).
Von unserem Standpunkt aus, spiegelt dieses 3-0 den gerechten Leistungsstand beider Teams an diesem Tage wieder, auch wenn wir Angermünde sicher gerne ein bisschen mehr geärgert hätten.

Eisenhüttenstadt II - Schmetterlinge:
Im letzten Spiel des Tages sollte bitteschön doch noch ein Sieg für uns her.
Versucht werden sollte Eisenhüttenstadt unser Spiel aufzuzwingen und nicht "klein klein" zu spielen. Dies gelang jedoch nicht auf Anhieb. Die Schmetterlinge mit oftmals zu ungenauem Angriffspiel hinkten den 'Hüttenstädtern mit ein paar Punkten hinterher (z.B. 8:11, 11:14) anstatt wie erhofft gleich in Front zu liegen. Mitte des ersten Satzes waren die Schulzendorfer Gäste wieder dran, wenngleich der Gegner mit seinen Mitteln beharrlich ein, zwei Punkte Vorsprung hielt. war. Doch als mit einigen sehenswerten Kombinationen, wie über Kevin und Kai, die vorne am Netz immer wieder ihre Positionen tauschten, das 23:22 gelang, war uns der Satz nicht mehr zu nehmen; 25:23.
Im zweiten Satz kamen wir dann endlich in Fahrt, weniger eigene Fehler, umso mehr ungezwungene auf Seiten des Gegners. Dazu saß oftmals schon der 1. Angriff, sodass wir gar nicht erst in die Annahme gedrängt wurden. Ein schnelles 25:13 war der verdiente Lohn.
Auch im dritten Satz ein stürmischer Beginn, gegen sich langsam aufgebende Eisenhüttenstädter. Raz-Baz stand es 6:0. Dieser Vorsprung wurde bestätig ausgebaut und es waren keine 10 min gespielt, da stand schon ein 22:8 auf der Anzeigentafel. Doch die uns zum Sieg noch fehlenden 3 Punkte sollten uns nicht mehr so schnell gelingen. Auf einmal wurden wir ein bisschen zapplig, retteten dann doch das 25:14 ins Ziel.
Ein insgesamt verdienter 3-0 Sieg nach Sätzen, der weniger durch spielerische Glanzleistungen, als vielmehr durch eine geschlossene Mannschaftsleistung,, gegen einen phasenweise überforderten Gegner errungen wurde.

Schmetterlinge Schulzendorf bleiben weiterhin Dritter, hinter den noch ungeschlagenen Teams aus Angermünde und Fürstenwalde. Zum nächsten Spieltag sind wir beim Tabellenzweiten Pneumant Fürstenwalde zu Gast. Weiterer Gegner wird der VC Storkow sein. Aufstellung Schmetterlinge:
Enrico Gratopp (Z) - Friedemann König (AA) - Kai Anding (MB) - Kevin Pachur (AA) - Enndi Schletter (D) - Jerry Hetzl (MB) - Sebastian König (L) - eingewechselt: Gregor Pittke (D) für E. Schletter, Frank Pultke (AA) für F. König

landesklasse18.09.07-01:18 


SCHULZENDORF //
Jetzt geht's los. Startschuss für die neue Volleyballsaison

Graphic: Freude auf Landesklasse-Saison, Enrico und Philipp  
© Enndi Schletter 2006
Nach einer harten Saison Unterklassigkeit kehren die Schmetterlinge wieder in die Landesklasse zurück. Neben dem Gefühl der Freude über den sportlichen Aufstieg ist auch ein bisschen Hoffen und Bangen dabei. Werden wir diesmal den Klassenerhalt schaffen? Können wir den anderen Teams Paroli bieten? Gegenüber der letzten Saison konnten wir uns mit Kai Anding und Lucas Beyer verstärken. Fehlen werden uns Mario Reese (zurück nach Süddeutschland), sowie Philipp Pittke (arbeitet nach wie vor in der Schweiz), manchmal bestimmt auch Kevin Pachur (arbeitet zu viel ;-)).
Generell kann man festhalten, dass nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit dem Trainingslager in Ukley Ende August und einigen mehr oder weniger erfolgreichen Turnierteilnahmen (Bad Homburg), unsere ersten Partien uns aufzeigen werden, wo wir leistungsmäßig in dieser Spielzeit landen werden. Des weiteren wollen wir bei unseren Heimspielen, nunmehr in der Turnhalle der Eichwalder Grundschule (Stubenrauchstr. 75, 15732 Eichwalde) ein würdiger Gastgeber sein.

Und so sieht unser Spielplan bis Ende des Jahres aus:

#1. Spieltag (22.09.2007 - 11.00 Uhr)
in Eichwalde, Turnhalle GS:
Schmetterlinge – Netzhoppers KW IV. – Concordia Buckow

#2.Spieltag (06.10.2007 – 11.00 Uhr)
in Angermünde, Altstadthalle, Berliner Str. 15:
VC Angermünde – VSB offensiv Eisenhüttenstadt II. – Schmetterlinge

#3.Spieltag (27.10.2007 – 11.00 Uhr)
in Fürstenwalde/Spree, Gagarin-Sporthalle, Juri-Gagarin-Str.:
BSG Pneumant Fürstenwalde – VC Storkow 90 – Schmetterlinge

#4.Spieltag (03.11.2007 -11.00 Uhr)
in Eichwalde, Turnhalle GS, Stubenrauchstr. 75:
Schmetterlinge – Mühlbeck-Straußberg – VC Wildau II

#5.Spieltag (10.11.2007 – 11.00 Uhr)
in Königs Wusterhausen, Turnhalle Erich-Weinert-Str. 9:
Netzhoppers KW IV. – Concordia Buckow – Schmetterlinge

#6.Spieltag (01.12.2007 – 11.00 Uhr)
in Schulzendorf, Mehrzweckhalle, Walther-Rathenau-Str. 74:
Schmetterlinge – VC Angermünde – VSB offensiv Eisenhüttenstadt II

Bereits vergangenes Wochenende (15.09.) fanden die ersten drei Spiele in Angermünde statt. Der Gastgeber aus der Uckermark konnte sich hierbei gegen Storkow (3:2), sowie Wildau II (3:0) durchsetzen. Im abschließenden Spiel siegten dann die Wildauer gegen Storkow (mit 3:2) knapp. Die Schmetterlinge greifen erst ab diesem Wochenende in den laufenden Wettbewerb ein.